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Kettenzeug - Beschreibung
Die Entwicklung und Produktion von erschwinglicher, tragbarer und authentischer
Kettenrüstung ist eines, wenn nicht das ultimative Spezialgebiet des ULFBERTH-Teams.
Es gibt eigentlich kaum ein nachgefragtes Produkt, welches wir nicht führen. Ob
preiswerte Einsteigerhemden aus unvernieteten Ringen oder aber sehr robuste, ver-
nietete Kettenhemden:
für jede Epoche und jeden Zweck haben wir das passende, authentische Teil parat. Alle gängigen Geflechtarten sind standardmäßig am Lager. Wir bieten beste Qualität,
dauerhafte Verfügbarkeit und unschlagbare Preise. Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen in kurzen Zügen das ULFBERTH-Kettenzeug
vorstellen.
Zunächst die unterschiedlichen Arten an Kettengeflecht und Materialien und weiterhin die
verschiedenen Produkte, wie z. B. Kettenhemden, Hauben, Handschuhe. Natürlich halten
wir für alle Geflechtarten Ersatz- und Erweiterungsmaterialien bereit: lose Ringe, fertige
Geflechtteile und Werkzeuge. Grundsätzlich unterscheiden wir zwei verschiede Ringarten: vernietete Ringe und unver-
nietet Ringe. Diese werden gelegentlich mit gestanzten, also geschlossenen Ringen
gemischt.
Nicht vernietetes Kettengeflecht Für Kettenrüstung aus unvernieteten Ringen gibt es historisch keine Belege. Sicher wurden
Löcher durch unverschlossene Drahtringe geflickt, jedoch war nur das vernietete Ketten-
zeug stark genug, um effizient zu schützen. Kettengeflecht aus unvernieteten Ringen ist deshalb nicht authentisch. Es ist aber natürlich
deutlich preiswerter und moderne Materialien wie Federstahl ermöglichen eine beachtliche
Verbesserung der Widerstandsfähigkeit.
Wir führen drei verschiedene Sorten an unvernietetem Geflecht.
Vernietete Kettenringe Vermutlich waren es die Kelten, welche bereits um ca. 800 v. Chr. Rüstungsteile aus
verlinkten Metallringen entwickelten. Von den Römern aufgegriffen, war der Ringpanzer
(lat. lorica hamata) ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. in Gebrauch.
Vornehmlich wurden hier sehr geringe Ringdurchmesser bevorzugt. Um sich aufwendige
Nietarbeit zu sparen, wurden abwechselnd ausgestanzte, also geschlossene Ringe mit
vernietbaren Ringen verflochten. Im römischen Reich gab es bereits Manufakturen, die das
Kettenzeug in großen Mengen produzieren konnten. Im Früh- und Hochmittelalter waren
Kettenhemden auch bei Germanen, Normannen und (Kreuz-) Rittern beliebt. Überwiegend
wurden abgeflachte Ringe verwendet, die Nietköpfe waren rund.
Im Spätmittelalter kamen dann Keilnieten in Mode. Deutlich veränderten sich auch die
Produkte. Während man bis dato komplette Kettenhemden, Beinlinge und Hauben trug,
beschränkte man sich nun auf kleinere Kettenteile, die man oft an der Kleidung befestigte.
Diese sollten die Körperbereiche schützen an denen die mittlerweile modern gewordene
Plattenrüstung zu starr und unbeweglich war.
Insgesamt bietet ULFBERTH vernietete Kettenrüstung in sechs verschiedene Geflechtarten
an.
Leichte Kette Neben dem Kettenzeug aus Stahl, welches relativ schwer ist, bieten wir auch Geflechte
aus leichteren Materialien wie Aluminium und Kunststoff. Diese sind durchaus tauglich für
historische Darstellungen. Und sehr beliebt bei Leuten mit Rückenproblemen und natürlich
bei Theater- und Filmschauspielern, die teilweise ihre Rüstung über längere Zeiten tragen
müssen und große Beweglichkeit brauchen.
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